Potenzmittel Erfahrungsbericht von Helmut M.

Sorry erst mal, das ist mein erster Bericht in dieser Richtung. Also was soll ich sagen, da ist mir doch neulich etwas Unangenehmes passiert. Ich bin noch kein alter Mann, gerade mal 43, aber “es” ging nicht! Warum, wird man wohl nie erfahren, aber ich tippe auf Überarbeitung. Wochen lang habe ich nur für die Firma gelebt, die ich gerade aufbaue, dann wollte ich mir doch mal ein bisschen Spaß gönnen – und nichts!
Kann sein, dass der Druck zu performen zu groß war. Die Dame ist schließlich erst 26, aber ich denke, da kamen mehrere Sachen zusammen. Sie ist über die Schlappe aber ganz nett hinweg gegangen, so dass wir uns auch danach weiter getroffen haben. Nur, ich bin nun einmal Erfolg gewöhnt, und das in jeder Hinsicht.

Hilfe, was kann ich tun, damit mir so etwas nicht noch einmal passiert? Ich habe dann das gemacht, was doch wohl viele tun, mir Viagra bestellt. Das fand ich sogar spannend, ein bisschen zu experimentieren. Und es wirkte, ich habe so richtig gemerkt, wie mein Körper in Wallung geriet. Und das konnte ich dann gleich gut an meine neue Freundin weiter geben. Wow, hat das uns beiden Spaß gemacht, der Druck war weg, ich habe mich einfach nur in die Situation fallen lassen können! Das erste mal habe ich bei einer Bestellung allerdings einen Fehler gemacht, ich habe bei einen unseriösen Anbieter mit günstigen Preisen bestellt! Nach 3 Wochen musste ich zum Zoll und die Situation dort erklären! Meine Schwester arbeitet dort zufälligerweise auch! Nicht gerade toll!

Das zweite mal habe ich dann über Pillendienst Europa bestellt und war von der Diskretion überrascht. Gezahlt habe ich etwas mehr als bei dem anderen Anbieter, aber das war es mir Wert. Das ganze läuft dort mit gültigen Rezept ab (wird einem direkt online  ausgestellt) und der Versand ging auch ziemlich flott. Gerne wieder!

Der Potenzmittel Erfahrungsbericht wurde eingesendet von Helmut M. aus Bayern


Viagra Erfahrungsbericht von Patrick S.

Warum soll man nicht alles nutzen, was die Medizin so bietet? Dachte ich mir, als ich neulich fest stellte, dass ich abends zu allem Möglichen Lust habe, zum Weintrinken, zum Lesen, zum Fernsehen, aber nicht “dazu”. So konnte es nicht weiter gehen. Ich weiß, dass viele Paare nach einigen Jahren nicht mehr viel Spaß haben, aber wir mögen uns, leben doch gut zusammen, warum soll man den Teil ausklammern?
Was bringt dich wieder auf Trab? Viagra. Nun sollte es also sein, und ich habe einfach mal den Versuch gemacht. Doch, es wirkt, auch wenn ich nicht weiß, wie viel davon mit der Erwartung zu tun hat, dass es klappt. Aber auf jeden Fall fühlte es sich so an, als würden sich die Blutgefäße öffnen, das Blut sozusagen kochen. Ganz so schlimm auch nicht, aber etwas passiert, und ich war, doch kann man sagen, seit Langem mal wieder richtig scharf auf meine Frau. Hat sie ja nicht verdient, so einen Schlappi neben sich. Es hielt wirklich lange, ich konnte sogar mehrmals. Mit einer gewissen Skepsis würde ich das auch wieder einsetzen, wenn ich merke, dass meine Kräfte einfach mal nicht so recht ausreichen. Couch Potato, dafür bin ich noch zu jung! Viagra bewirkt jedenfalls wahre Wunder. Super!

Viagra Erfahrungsbericht wurde eingesendet von Patrick S. aus Saalfeld

Erfahrungsbericht mit Viagra von Thomas K.

Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber ich mache den jungen Kerlen immer noch in fast jeder Hinsicht was vor. Ich war immer erfolgreich, im Beruf und bei den Frauen. So ist es auch klar, das mich jüngere Frauen oft ganz toll finden, wie gerade passiert. Nun war ich letztes Jahr etwas krank, seitdem auch nicht mehr aktiv. Aber nun sollte es passieren! Viagra, das kennt man, das ist ein bekannter Name. Gedacht, bestellt, erhalten. (Express Lieferung war echt praktisch)
Kurz vor dem Treffen habe ich eine Tablette eingenommen, was schon irgend wie stimulierend war. Dann traf ich bei ihr ein, alles sehr nett, Kerzen, Champagner und so, und ich dachte, dann fangen wir doch gleich mal an. Ich merkte, dass ich ein bisschen rot im Gesicht wurde, ein leichter Schwindel setzte ein, aber der kann mit der Situation als solcher zu tun haben. Ich war rundum scharf, und sie auch. Ich glaube, das hat sie mir gar nicht zugetraut, dass ich so lange durchhalte. Tja, ein bisschen nachgeholfen habe ich ja, aber die Handlung als solche, das war ja nun ich mit allen Fasern. Ich wollte einfach, dass sie richtig Spaß hat. Und den hatte sie auch! Viagra habe ich jetzt immer auf Vorrat. Nebenwirkungen habe ich bis auf ein Hitzegefühl keine gehabt. Kleiner Minuspunkt, ansonsten Top.

Erfahrungsbericht wurde eingesendet von Thomas K. aus Hamburg

Viagra Erfahrungsbericht von Jörg C.

Es gibt doch wenig, was unangenehmer ist, als im Bett zu versagen. Ist mir aber neulich passiert. Das fand ich so schlimm, dass ich gleich beschlossen habe, ein Mittel dagegen zu bestellen. Und das bekannteste ist ja wohl Viagra. Damit wird man sozusagen wieder aufgebaut. Ich bekam die Packung über das Internet vom Pillendienst Europa, ganz diskret. Und dann habe ich so ein bisschen in mich hinein gelacht, weil meine neue Freundin ja von nichts eine Ahnung hatte. Die Pille wirkte sehr schnell, in Form eines Prickelns, ich war auch etwas rot im Gesicht. Aber das sah man im Halbdunkel ja nicht. Was man sah, war aber eine Erektion vom Feinsten, die fand sie nach der Schlappe auch gut. Ich hatte das Gefühl, Bäume ausreißen zu können. So haben wir bis zum Morgengrauen Spaß gehabt, war ja ein Freitag. Irgend wie brauchte ich auch das Gefühl, das Debakel von neulich wieder ausmerzen zu können. Obwohl sie grinsend meinte, das wäre ja wohl eher ein Ausrutscher gewesen, ich sei doch ein ganz harter Kerl. So ist es mir lieber, denn ein Mann will ja immer auch zeigen, was er alles kann. Und mit Viagra, auch als psychologische Unterstützung, ist das immer möglich. Medizinischer Fortschritt und so Icon Wink in Viagra Erfahrungsbericht von Jörg C. Ich werde Viagra sicher wieder einnehmen und fand die Abwicklung bei Pillendienst Europa sehr einfach.

Der Viagra Erfahrungsbericht wurde eingesendet von Jörg C. aus Würzburg

Hinweis: Der von Jörg empfohlene Potenzmittel Shop ist unter www.pillendienst-europa.info zu erreichen.

Gibt es Naturheilmittel zur Stärkung der Potenz?

Die traditionelle Medizin und Volksheilkunde haben auf allen medizinischen Gebieten viele Mittel überliefert. Manches davon hat Eingang in die moderne Medizin gefunden. Man denke an Aspirin, dessen Wirkstoff auf die in vielen Pflanzen enthaltene Salicylsäure zurückgeht oder an das Schmerzmittel Opium/Morphium aus dem Mohn. Bei Erektionsstörungen ist auch Yohimbin aus der Yohimbe-Pflanze ein Begriff. Das ist auch wissenschaftlich gut untersucht und ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ohne Rezept und auch außerhalb von Apotheken freiverkäufliche Yohimbin-Präparate sind unterdosiert und damit von ungenügender Wirkung. Bei Bereitung des Yohimbe-Tees ist Vorsicht angebracht. Da man den Wirkstoffgehalt hier nicht kennt, sind gefährliche Nebenwirkungen möglich.

Bei vielen anderen Substanzen ist Skepsis angebracht. Ihre Wirksamkeit ist nicht durch Studien oder Tierversuche belegt. Gleichwohl liefern die Vertreiber solcher Produkte gegen Sexualfunktionsstörungen mit wissenschaftlichen Argumenten untermauerte Erklärungen für die Wirksamkeit ihrer Präparate. Der Placebo-Effekt spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wem es hilft, bitte……… Wer heilt, hat bekanntlich recht. Dennoch will das Ausprobieren all dieser Mittel wegen der hohen Kosten gut überlegt sein.

Diese Präparate werden auch als sogenannte altenative, natürliche oder pflanzliche Potenzmittel mit Bezeichnungen wie “natürliches Viagra” oder “pflanzliches Viagra” angeboten. Es gibt selbst Nahrungsergänzungsmittel mit erektions-verstärkender Wirkung. Manche dieser Produkte haben tatsächlich eine mit Viagra vergleichbare Wirkung. Ihnen ist dann möglicherweise Sildenafil (der Wirkstoff in Viagra®), Acetildenafil, Thiomethisosildenafil, Thiosildenafil, NIB (nitrogen-increase-blend) oder Ähnliches beigemengt. Diese zum Teil als Arzneimittel nicht zugelassenen Wirkstoffe können eine Gesundheitsgefahr darstellen, zumal der Zusatz solcher Stoffe nicht angegeben wird.

Im Sinne von Vorbeugung könnten manche Wirkstoffe von unterstützender Wirkung sein. Ansonsten ist eine Wirksamkeit bei einer bestehenden Erektionsstörung/Potenzstörung sehr zurückhaltend einzuschätzen. Keines dieser Mittel reicht in der Wirksamkeit etwa an Cialis®, Levitra® oder Viagra® oder SKAT (Caverject®, Viridal®) heran. Den “Hormonhaushalt” kann man auf diese Art auf keinen Fall beeinflussen.

Ihr

Dr. Arnold Schmidt

Viagra Generika – Preiswert und Wirksam

Bei Viagra Generika handelt es sich nicht um eine Fälschung, eine Kopie oder eine andere Version vom Markenmedikament Viagra, sondern wird lediglich nach der chemischen Bezeichnung benannt. Besonderer Wert liegt hierbei auf der Tatsache, dass auch das generische Viagra über die gleichen Aktivbestandteile verfügen muss.
Viagra Generika ist ein Medikament, welches erfolgreich zur Behandlung der männlichen Impotenz eingesetzt wird.
Der Inhaltsstoff dieses Medikaments ist Sildenafil welches auch in zahlreichen anderen Medikamenten zur erfolgreichen Behandlung der erektilen Dysfunktion Verwendung findet.
Die Wirkungsweise des Viagra Generika ist wie bei dem Originalen Viagra, denn durch die Einnahme werden die Arterien im Glied erweitert und es findet ein besserer Blutfluss statt, dieser hat dann eine Erektion zur Folge. Jedoch wirken alle Potenzmittel nur, wenn auch eine sexuelle Stimulation des Mannes vorliegt, denn ohne diese wird auch Viagra Generika keine Wirkung erzielen.
Das generische Viagra ist eine wesentlich preisgünstigere aber ebenso wirksame Methode, um der erektilen Dysfunktion des Mannes entgegenzuwirken.

Das generische Potenzmittel Viagra ist deshalb ganz ohne Bedenken einsetzbar und man muss kein schlechtes Gewissen haben.
Generisches Viagra ist preiswerter und auch die Wirkung setzt wesentlich schneller ein, und hält auch länger an als bei dem originalen Potenzmittel Viagra. Der Grund hierfür ist, dass Viagra Generika, als Softtablette angeboten werden.
Diese Kautabletten gehen nach der Einnahme sofort in den Blutkreislauf des Mannes und so kommt es zur schneller einsetzenden Wirkung.

Die generischen Medikamente können so preiswert angeboten werden, da sie von Pharmaunternehmen im Ausland hergestellt werden und diese nicht in die Entwicklung und Forschung der Medikamente investieren müssen. Da sie die Medikamente mit den Aktivbestandteilen den originalen Markenmedikamenten anpassen. Deshalb können sie um einiges preiswerter angeboten werden.

Ihr
Dr. Arnold Schmidt

Wo erhalte ich Cialis®, Levitra® oder Viagra® ohne Rezept?

Diese Frage bekommen wir immer wieder gestellt, da viele Männer einen peinlichen Arztbesuch vermeiden wollen.
Wenn Sie unter Herzerkranken leiden, sollten Sie Potenzmittel jedoch nur mit Absprache ihres Arztes einnehmen und erhalten somit vom Arzt dann ohnehin ein Rezept.

Wenn Sie jedoch zu den zahlreichen Männern gehören die grundsätzlich gesund sind, dann stellt es in der Regel kein Problem dar Viagra auch ohne Arztbesuch sich zu beschaffen. Da es in manchen Ländern (z.B. Deutschland) ein sehr extremes Arzneimittelgesetz gibt, ist der Bezug ohne Rezept nur aus dem Ausland möglich und den damit verbundenen Zollproblemen.

Daher ist es wichtig eine Online-Apotheke zu wählen, bei welcher es keine Zollprobleme gibt, also der Versand aus einem EU-Land stattfindet, oder gar aus einer Versandzentrale direkt aus ihrem eigenen Land.

Wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, ist der Viagra-Vertrieb.com oder auch ToPille.com zu empfehlen.

Ihr
Dr. Arnold Schmidt

Vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, ejaculatio praecox)

Der vorzeitige Samenerguss (andere Bezeichnungen: vorzeitige Ejakulation, ejaculatio praecox, “zu schnelles Kommen”), der eigentlich treffender vorzeitiger Orgasmus heißen müsste, ist die häufigste Sexualstörung bei Männern. Allerdings stellt sich sofort die Frage, was “vorzeitig” bedeutet: 1 Minute, 2 Minuten, 5 Minuten nach Beginn des Geschlechts­verkehrs? Was für den einen Mann vorzeitig ist, mag der andere als normal empfinden, während das für einen dritten schon ein Traumziel ist.

Zunächst sollte man sich klar machen, dass es Zeiten gibt, in denen ein vorzeitiger Samenerguss nichts Außergewöhnliches ist:

  • bei den allerersten sexuellen Erfahrungen
  • zu Beginn einer neuen Beziehung
  • nach längerer Enthaltsamkeit

Oft entsteht auch das Gefühl, unter vorzeitigem Samenerguss zu leiden, durch unrealistische Annahmen über die Dauer des Geschlechtsverkehrs. Dazu haben Urologen der Universität Köln eine kleine, interessante Studie (Kreutzer 2001) durchgeführt: Sie verglichen die Dauer des Geschlechtsverkehrs bei Männern, die mit ihrem Sexualleben unzufrieden waren und angaben, unter vorzeitiger Ejakulation zu leiden, mit gesunden Männern. Das Ergebnis war verblüffend: Bei Männern mit ejaculatio praecox dauerte der Geschlechtsverkehr durchschnittlich zwei Minuten und 32 Sekunden, bei den gesunden Versuchsteilnehmern drei Minuten und eine Sekunde!

Bei einer großen Studie mit 491 “normalen” Paaren aus 5 Ländern lag die durchschnittliche Zeit bis zur Ejakulation bei 5,4 Minuten (Waldinger 2005). Den Mittelwert darf man aber nicht als “Zielmarke” ansehen. Schließlich sagt die Dauer des Geschlechtsverkehrs, wenn man mal von extrem kurzen Zeiten absieht, wenig oder nichts über die Befriedigung aus. Es gibt viele Paare, die mit weniger als 5 Minuten glücklich sind.

Was versteht man in der Medizin unter vorzeitigem Samenerguss?

Zunächst zwei Begriffsbestimmungen:

  1. Man unterscheidet zwischen einem lebenslangen (oder primären) und einem erworbenen (oder sekundären) vorzeitigen Samenerguss. Im ersten Fall besteht das Problem seit dem Beginn der sexuellen Aktivitäten. Im zweiten Fall gab es eine Periode, in der die Zeit bis zum Samenerguss als ausreichend und befriedigend erlebt wurde.
  2. Die Zeit zwischen dem Einführen des Glieds in die Scheide und dem Beginn des Samenergusses wird in der Medizin als “intravaginale Ejakulationslatenzzeit” bezeichnet. Entsprechend der englischen Bezeichnung “intravaginal ejaculation latency time” wird dieser unhandliche Begriff mit IELT abgekürzt.

Es gibt mehrere Definitionen für den vorzeitigen Samenerguss. Aber alle waren für die medizinische Arbeit und Forschun nicht präzis genug. Deshalb hat 2008 ein Expertenteam der “International Society for Sexual Medicine” (ISSM) zur vorzeitigen Ejakulation die folgende Definition erarbeitet (Porst 2009):

Ejaculatio praecox ist eine sexuelle Dysfunktion beim Mann, die wie folgt charakterisiert ist:

  • Ejakulation, die immer oder fast immer vor oder innerhalb von etwa einer Minute nach Einführung des Glieds in die Scheide erfolgt,und
  • die Unfähigkeit zur Verzögerung der Ejakulation bei jeder oder fast jeder vaginalen Penetrationund
  • negative persönliche Folgen, wie etwa Leidensdruck, Ärger, Frustration und/oder die Vermeidung sexueller Intimität.

Da es nur wenige Studien zum erworbenen vorzeitigem Samenerguss gibt, wurde diese Definition auf den lebenslangen vorzeitigen Samenerguss beschränkt.

Wenn bei Ihnen nach dieser Definition kein vorzeitiger Samenerguss vorliegt (z.B. weil bei Ihnen die durchschnittliche Zeit bis zum Orgasmus größer als 2 Minuten ist), Sie oder Ihre Partnerin aber trotzdem unzufrieden sind, dann finden Sie weiter unten im Abschnitt “Partnerschaftlicher Umgang mit vorzeitigem Samenerguss” Tipps, die auch Ihnen helfen können.

Ursachen des vorzeitigen Samenergusses

Bis vor ca. 20 Jahren wurden fast ausschließlich psychische Ursachen angenommen. Inzwischen hat man erkannt, dass neurobiologische Vorgänge eine große Rolle spielen.

Bei der lebenslang bestehenden vorzeitigen Ejakulation können psychische Ursachen oder Störungen bei der Weiterleitung und Verabeitung von Nervensignalen vorliegen. Letzteres kann beispielsweise durch einen Mangel oder ein Ungleichgewicht von Botenstoffen (Neurotransmittern) verursacht sein.

Bei der erworbenen vorzeitigen Ejakulation können ebenfalls psychische Ursachen oder körperliche Erkrankungen vorliegen. Zu den körperlichen Ursachen zählen hauptsächlich eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und eine chronische Prostata-Entzündung (Prostatitis). Oft tritt die vorzeitigen Ejakulation auch zusammen mit einer Erektionsstörung auf.

Partnerschaftlicher Umgang mit vorzeitigem Samenerguss

Wenn der vorzeitige Samenerguss als sehr belastend erlebt wird, dann ist das offene Gespräch mit der Partnerin der wichtigste Schritt zu einer Veränderung der Situation und durch nichts zu ersetzen. Dabei geht es in erster Linie darum, die in der Regel doch sehr unterschiedlichen Erwartungen an den Sex auszutauschen, anstatt einfach die eigenen Vorstellungen von “gutem” Sex auf die Partnerin zu projizieren. Nähe und Intimität und damit auch eine hilfreiche Atmosphäre entstehen, wenn beide Partner dabei auch von ihren Gefühlen beim Sex reden können (z.B. von der Angst, verlassen zu werden oder von der Auswirkung auf das Selbstwertgefühl). Vielleicht ist ja für die Partnerin der Geschlechtsverkehr gar nicht zu schnell zu Ende. Oder man einigt sich darauf, dass der Mann seine Partnerin vor oder nach (oder vor und nach) seinem Orgasmus auf andere Weise zum Höhepunkt bringt.

Wenn das Gespräch zwischen den Partnern keine befriedigende Lösung ergibt, und beide die Zeit bis zum Samenerguss als zu kurz empfinden, dann können andere Lösungsmöglichkeiten ausprobiert werden:

  • Der Mann startet so bald wie möglich einen neuen Versuch
    Wenn ein Mann kurz nach einem Orgasmus wieder aktiv wird, dann ist beim zweiten Mal die Zeit bis zum Orgasmus in der Regel wesentlich länger als beim ersten Versuch. Deshalb kann es helfen, wenn die Partnerin ihm nach seinem ersten Orgasmus wieder (durch Streicheln oder Oralverkehr) zu einer Erektion verhilft, die zu einem weiteren Versuch ausreicht. Falls der Partnerin diese Unterbrechung nicht gefällt, kann der Mann sich vor dem Verkehr selbst befriedigen oder von seiner Partnerin manuell befriedigen lassen. Dieser Tipp ist allerdings nur dann hilfreich, wenn der Mann ihn nicht als zusätzlichen Druck erlebt und zu einer zweiten Runde fähig ist.
  • Übungen zur Kontrolle über die Ejakulation
    Auf den Seiten von Sexualberatung-Online werden diese Übungen kurz erklärt. Allerdings sollte man sich von den vollmundigen Erfolgsversprechungen auf diesen Seiten nicht zu sehr beeindrucken lassen. Aber einen Versuch sind diese Übungen schon wert.
  • Frei erhältliche lokal anwendbare Medikamente
    In jedem Sexshop erhält man Salben und Sprays, mit denen die Empfindlichkeit der Eichel herabgesetzt wird. Das führt bei vielen Männern dazu, dass sie deutlich länger durchhalten können. Es gibt auch Kondome (z.B. durex Performa), die innen mit einer solchen Salbe beschichtet sind. Weitere Informationen zu diesen Medikamenten gibt’s im nächsten Abschnitt.

Behandlung (Therapie) des vorzeitigen Samenergusses

Wenn die bisher genannten Vorschläge zu keiner befriedigende Lösung führen, dann ist der nächste Schritt ein Arztbesuch bei einem Experten für Sexualstörungen. In einem ausführlichem Gespräch wird der Arzt zunächst versuchen, die Ursachen einzugrenzen. Gegebenenfalls wird er dann Untersuchungen einleiten, um körperliche Ursachen wie eine chronische Prostata-Entzündung oder Schilddrüsenüberfunktion zu erkennen. Wenn solche Erkrankungen vorliegen, dann steht natürlich deren Behandlung im Vordergrund. Ansonsten stehen dem Arzt die in den folgenden Abschnitten aufgeführten Behandlungen zur Verfügung.

Lokal anwendbare Medikamente

Diese Mittel mit Wirkstoffen wie Lidocain und Prilocain sind lokale Betäubungsmittel (Lokalanästhetika), die die Empfindlichkeit des Penis herabsetzen. Bei ihrer Anwendung muss entweder ein Kondom benutzt werden oder das Mittel muss unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr gründlich abgewaschen werden, um nicht den gleichen Effekt bei der Partnerin zu erzeugen. Entsprechende Präparate sind in jedem Sexshop erhältlich.

In der medizinischen Fachliteratur wird die off-label Anwendung von EMLA® beschrieben. EMLA ist eine Creme, die zur lokalen Betäubung bei kleinen Eingriffen an der Haut benutzt wird. Beim Einsatz gegen vorzeitigen Samenerguss wird die Creme ungefähr 20 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr dünn auf die Eichel und die äußersten 2 cm des Penisschafts aufgetragen. In zwei Studien wurden mit EMLA eine Erhöhung bei einem ursprünglichen durchschnittlichen IELT-Wert von unter 1,5 Minuten eine Verlängerung der IELT um den Faktor 6 bis 8 erreicht (Morales 2007). EMLA ist ohne Rezept nur in Apotheken erhältlich; 5 g kosten 7,62 € 30 g kosten 29,57 €.

Inzwischen wurde ein Lidocain-Prilocain-Spray speziell zum Einsatz bei vorzeitigem Samenerguss entwickelt. Dieser Spray wurde in den vergangenen Jahren in der Fachliteratur PSD502 genannt, er wird unter dem Namen TEMPE® voraussichtlich 2011 auf den Markt kommen. Gegenüber einer Salbe wie EMLA hat der Spray einige Vorteile: er wird nur 5 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr aufgetragen, er lässt sich besser dosieren, und er lässt sich leicht mit einem feuchten Tuch unmittelbar vor dem Verkehr wieder entfernen. In einer multinationalen Studie mit 300 Männern hat TEMPE die IELT um den Faktor 6,3 erhöht (Dinsmore 2009).

Ausnutzung der Nebenwirkung von Medikamenten für andere Krankheiten

Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die die Zeit bis zur Ejakulation verlängern. Dabei handelt es sich jedoch um eine eigentlich unerwünschte Nebenwirkung, die Medikamente wurden für andere Aufgaben entwickelt und sind nicht zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses zugelassen. Trotzdem darf ein Arzt im Rahmen seiner Therapiefreiheit diese Medikamente zur Anwendung gegen die vorzeitige Ejakulation verschreiben (sogenannter “off-label use”).

Mittel gegen Depressionen (Antidepressiva), besonders die sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (kurz SSRI, das ist die Abkürzung von “selective serotonin reuptake inhibitors”) wie Fluoxetin (Markenname Fluctin®), Paroxetin (Seroxat®) und Sertralin (Zoloft®) und das trizyklische Antidepressivum Clomipramin (Markenname Anafranil®) haben akzeptable Erfolge gezeigt. Allerdings können bei diesen Medikamenten erhebliche Nebenwirkungen auftreten, unter anderem auch Libidoverlust und Erektionsstörungen. Unter Umständen treibt man also damit den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Es ist eine tägliche Einnahme oder eine Einnahme bei Bedarf möglich. Die tägliche Einnahme hat in Studien zu deutlich besseren Ergebnissen geführt. Die besten Erfolge wurden mit Paroxetin erzielt. Mit Paroxetin 20 mg konnte die IELT im Schnitt auf den 9-fachen Wert erhöht werden (Waldinger 2005). Die optimale Wirkung wird erst nach 1 bis 2 Wochen erreicht. Wichtig ist, dass man diese Medikamente nicht abrupt absetzen darf, da sonst starke Nebenwirkungen (SSRI-Entzugssyndrom) auftreten können.

Bei der Anwendung im Bedarfsfall muss das Medikament 3 bis 6 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Wirksamkeit kann gesteigert werden, wenn zu Beginn der Behandlung das Medikament 3 Wochen lang täglich eingenommen wird (McMahon 1999).

In zwei kleineren Studien wurde das Schmerzmittel Tramadol erfolgreich eingesetzt. In einer Studie mit 50 mg Tramadol (Safarinejad 2006) erhöhte sich die durchschnittliche IELT von ursprünglich 19 Sekunden auf 243 Sekunden, das entspricht einem Faktor von 12,8. In einer weiteren Studie (Salem 2008) nahmen die Studienteilnehmer 25 mg Tramadol Hydrochlorid oder Placebo 1 bis 2 Stunden vor dem beabsichtigten Geschlechtsverkehr ein. Die IELT der Teilnehmer lag vor der Studie bei ungefähr 1 Minute. Mit Tramadol erhöhte sich die durchschnittliche IELT auf das 6,3-fache. Tramadol kann allerdings auch unangenehme Nebenwirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Erbrechen haben. Eine häufige Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte wegen der Gefahr der Entstehung einer Abhängigkeit vermieden werden (Palmer 2009).

Cialis®, Levitra® oder Viagra® (sogenannte PDE-5-Hemmer) sind Medikamente, die bei Erektionsstörungen helfen, sie sind nicht als Mittel gegen vorzeitigen Samenerguss gedacht. Trotzdem berichten manche Männer, dass ihnen diese Medikamente auch helfen, länger durchzuhalten. Mehrere Studien, die den Einfluss der PDE5-Hemmer auf die IELT untersuchten, kamen zu widersprüchlichen Ergebnissen (McMahon 2006). In einer neueren Studie konnte durch den Einsatz von 10 mg Vardenafil (Levitra®) die durchschnittliche IELT von 0,6 Minuten auf 4,1 Minuten verbessert werden (Aversa 2009).

Neues oral anwendbares Medikament speziell gegen vorzeitigen Samenerguss

Im April 2009 wurde in Deutschland das rezeptpflichtige Präparat Priligy® mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Dapoxetin als Wirkstoff zugelassen. Priligy muss 1 bis 3 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Da die Halbwertzeit von Dapoxetin ungefähr 90 Minuten beträgt, ist es nach 24 Stunden praktisch komplett abgebaut. Man kann daher Priligy täglich anwenden. Eine Kombination mit Cialis, Levitra oder Viagra ist möglich.

In den 5 Zulassungsstudien, an denen insgesamt 6000 Männer teilnahmen, lag die durchschnittliche IELT zu Beginn der Studien bei 0,9 bis 1,0 Minuten. Durch die Einnahme von Priligy ergab sich eine 3,2 bis 4,2-fache Verlängerung. Außerdem wurde eine deutliche Verbesserung der Zufriedenheit mit dem Sex bei den Männern und ihren Partnerinnen registriert (Porst 2009). Die häufigsten Nebenwirkungen von Dapoxetin waren Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall und Benommenheit (Somnolenz). Die Nebenwirkungen waren meist nur leicht und wurden nach mehrfacher Einnahme schwächer.

Das Generika Priligy (Dapoxetin) ist ein Medikament zur Behandlung verfrühter Ejakulation. Das Generika Priligy (Dapoxetin) ist das einzigste zugelassene Medikament auf diesem Gebiet und wurde als das effektivste erwiesen.

Das Medikament kann man hier online bestellen


Psychotherapeutische Behandlung

Der vorzeitige Samenerguss kann zu eine großen psychischen Belastung für den betroffenen Mann und die mitbetroffene Partnerin werden. Viele Paare können nicht offen über das Problem reden und gemeinsam nach einer für beide befriedigenden Lösung suchen. Konsequenterweise wird dann auch oft jede sexuelle Annäherung vermieden. In diesem Fall kann durch eine Sexualtherapie wieder eine neue, entspannte und befriedigende Sexualität aufgebaut werden.

Weitere Informationen zum Thema

Internetseiten

Internetseite zu Ejakulationsstörungen von Prof. Porst, Hamburg
Prof. Porst ist ein international anerkannter Experte für männliche Sexualstörungen. Seine Internetseite zu Ejakulationsstörungen gibt den neuesten Stand der Forschung wieder. Allerdings ist sie für Nicht-Mediziner nicht ganz einfach zu lesen. Leider sind die hervorragenden Bilder und Diagramme auch bei Vergrößerung nicht leicht zu entziffern.

Artikel zum vorzeitigen Samenerguss in der sexualmedizinischen Enzyklopädie SexMedPedia von Dr. Bragagna, Wien
Frau Dr. Elia Bragagna ist eine international anerkannte Sexualmedizinerin. Ihr Artikel zum vorzeitigen Samenerguss beschränkt sich nicht auf medizinische Fakten, sondern beleuchtet auch die unrealistischen und falschen Vorstellungen, die oft das durch eine vorzeitige Ejakulation bestehende Problem verschärfen und eine Lösung erschweren. Wichtige Lektüre für alle betroffenen Männer und ihre Partnerinnen. Damit man den Artikel in voller Länge lesen kann, muss man sich bei SexMedPedia registrieren.

Vorz-samenerguss-banner234 in Vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, ejaculatio praecox)

Internetseite eines Mannes, der früher selbst unter vorzeitiger Ejakulation litt, aber inzwischen eine Lösung für sich gefunden hat. Auf diesen Seiten gibt es viele Informationen, sowie ein Forum und einen Chat. Leider wird über neuere Entwicklungen wenig oder gar nichts berichtet.

Medizinische Fachliteratur

  • Aversa, A; Pili, M; Francomano, D; Bruzziches, R; Spera, E; La Pera, G; Spera, G (2009):
    Effects of vardenafil administration on intravaginal ejaculatory latency time in men with lifelong premature ejaculation.
    International Journal of Impotence Research, Band 21, Heft 4, S. 221-227.
    Im Internet: Zusammenfassung
  • Dinsmore, W Wallace; Wyllie, Michael G (2009):
    PSD502 improves ejaculatory latency, control and sexual satisfaction when applied topically 5 min before intercourse in men with premature ejaculation: results of a phase III, multicentre, double-blind, placebo-controlled study.
    BJU International, Band 103, Heft 3, S. 940-949.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 330 kB)
  • Kreutzer, N; Sommer, F; Klotz, T; Engelmann, U (2001):
    Ejaculatio praecox – Eine Studie zur durchschnittlichen koitalen Immissionsdauer und aktueller Stand der Literatur.
    Aktuelle Urologie, Band 32, Heft 7, S. 435-438. Im Internet: Zusammenfassung.
  • McMahon, Chris G; Touma, Kamal (1999):
    Treatment of premature ejaculation with paroxetine hydrochloride as needed: 2 single-blind placebo controlled crossover studies.
    The Journal of Urology Band 161, Heft 6, S. 1826-1830.
    Im Internet: Zusammenfassung
  • McMahon, CG; McMahon, CN; LEOW, LJ; Winestock, CG (2006):
    Efficacy of type-5 phosphodiesterase inhibitors in the drug treatment of premature ejaculation: a systematic review.
    BJU International Band 98, Heft 2, S. 259-272.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 172 kB)
  • Morales, Alvaro; Barada, James; Wyllie, Michael G (2007):
    A review of the current status of topical treatments for premature ejaculation.
    BJU International, Band 100, Heft 3, S. 493-501.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 217 kB)
  • Palmer, Neil R (2009):
    Tramadol for Premature Ejaculation.
    Journal of Sexual Medicine:, Band 6, Heft 1, S. 299.
    Im Internet: Artikel (pdf-Datei, 42 kB)
  • Porst, Hartmut (2009):
    Der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox).
    Der Urologe, Band 48, Nummer 6, S. 663-674. Im Internet: Zusammenfassung.
  • Safarinejad, Mohammad Reza; Hosseini, Seyyed Yoosof (2006):
    Safety and Efficacy of Tramadol in the Treatment of Premature Ejaculation: A Double-blind, Placebo-Controlled, Fixed-Dose, Randomized Study.
    Journal of Clinical Psychopharmacology:, Band 26, Heft 1, S. 27-31.
    Im Internet: Zusammenfassung
  • Salem, Emad A; Wilson, Steven K; Bissada, Nabil K; Delk, John R; Hellstrom, Wayne J; Cleves, Mario A (2008):
    Tramadol HCL has promise in on-demand use to treat premature ejaculation.
    Journal of Sexual Medicine:, Band 5, Heft 1, S. 188-193.
    Im Internet: Zusammenfassung
  • Sommer, Frank; Gerwe, M (2010):
    Behandlungsoptionen der Ejaculatio praecox: Schwerpunkt auf Dapoxetin.
    Blickpunkt der Mann, Band 8. Heft 1, S. 29-36.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 321 kB).
  • Waldinger, Marcel D; Zwinderman, Aeilko H; Schweitzer, Dave H; Olivier, Berend (2004):
    Relevance of methodological design for the interpretation of efficacy of drug treatment of premature ejaculation: a systematic review and meta-analysis.
    International Journal of Impotence Research, Band 16, Heft 4, S. 369-381.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 151 kB).
  • Waldinger, Marcel D; Quinn, Paul; Dilleen, Maria; Mundayat, Rajiv; Schweitzer, Dave H; Boolell, Mitradev (2005):
    A Multinational Population Survey of Intravaginal Ejaculation Latency Time.
    The Journal of Sexual Medicine, Band 2, Heft 4, S. 492-497.
    Im Internet: Zusammenfassung

Mangelndes sexuelles Verlangen (mangelnde Libido, Libidoverlust)

Beim sexuellen Verlangen (Libido, sexuelle Appetenz) gibt es sowohl bei Männern wie auch bei Frauen eine große Bandbreite. Manche haben täglich Appetit auf Sex, anderen reicht einmal in der Woche oder einmal im Monat. Schließlich gibt es auch Menschen, die keinerlei Bedürfnisse nach sexuellen Kontakten haben und dabei nichts vermissen (Aven 2009). Natürlicherweise lassen auch mit dem Alter die sexuellen Bedürfnisse nach. Das alles kann vollständig “normal” sein.

Eine ganz andere Situation liegt vor, wenn bei einem vorher sexuell aktiven Menschen das sexuelle Bedürfnis in kurzer Zeit stark nachlässt oder komplett verschwindet und der Partner darunter leidet. Da die Sexualität für viele Menschen die intimste und intensivste Form ist, Nähe, Zuneigung und Verbundenheit auszudrücken, wird umgekehrt nachlassendes sexuelles Verlangen (Libidoverlust, Appetenzverlust) oft zu einer großen Belastung für eine Beziehung. Das sollte man nicht einfach hinnehmen. Ein Libidoverlust kann ein Warnsignal des Körpers oder der Seele sein, das ein Problem anzeigt, dem nachzugehen sich lohnt.

Grundsätzlich unterscheidet man einen lebenslang bestehenden Libidomangel und einen erworbenen (erst im Laufe des Lebens aufgetretenen) Libidomangel. Wir beschäftigen uns im Folgenden hauptsächlich mit dem erworbenen Libidomangel und benutzen dafür den Begriff Libidoverlust.

Libidoverlust: Ursachen

Ein Libidoverlust kann viele Ursachen haben. Die folgende Aufstellung enthält einige davon:

  • Körperliche Ursachen
    • Hormonstörungen. Die wichtigsten für einen Libidoverlust verantwortlichen Hormonstörungen sind:
      • Testosteronmangel (Hypogonadismus) (Porst 2009a)
      • Erhöhter Prolaktinwert (Hyperprolaktinämie) (Porst 2009b)
      • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) (Carani et al. 2005)
    • Nebenwirkung von Medikamenten (Gnirss-Bormet 2004).
    • verschiedene chronische Krankheiten
      wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenversagen, HIV (Meuleman/van Lankveld 2005)
  • Psychische Ursachen
    • Depression, Schizophrenie (Segraves 2005)
    • Angststörungen
    • Stress
    • Minderwertigkeitsgefühle
    • Angst vor Sex (z.B. auf Grund einer sexualfeindlichen Erziehung oder eines traumatischen Erlebnisses)

    Oft führen auch andere sexuelle Störungen zu einem nachlassenden sexuellem Verlangen. Bei Männern mit Erektionsstörungen kann z.B. das mangelnde sexuelle Verlangen eine Art Selbstschutz sein, der den Mann davor bewahrt, in eine Situation zu geraten, die er als extrem peinlich und erniedrigend empfindet.

  • Soziale Ursachen
    • Partnerschaftskonflikte
    • Existenzangst

    Zu mangelnder sexueller Lust können auch Probleme führen, die sich im Laufe einer Beziehung entwickeln und den Partnern oft unbewusst sind. Dazu können z.B. mangelnde Nähe oder Zeit füreinander, fehlende oder negative Kommunikation, unzureichender Austausch der Wünsche und Bedürfnisse oder nachlassende Zuneigung gehören. Auch eine unbewusste Ablehnung des Partners kann eine Ursache des Libidomangels sein.

Libidoverlust: Diagnose

Bei der Diagnose spielt die Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) eine entscheidende Rolle. Der Arzt bzw. Therapeut wird dabei u.a. folgende Fragen ansprechen:

  • Bestand die sexuelle Unlust schon immer?
  • Wann ist sie aufgetreten? Wie hat sich die Siutuation geändert? Wie hat sich die Häufigkeit des Verkehrs geändert?
  • Bezieht sich die Unlust nur auf den Sex mit dem Partner oder auf alle sexuelle Aktivitäten?
  • Gab es einschneidende Lebensereignisse zum Zeitpunkt des Eintretens der Unlust?
  • Welche Krankheiten und andere sexuelle Störungen liegen vor?
  • Welche Medikamente nimmt der Patient?

Wenn die Anamnese nicht eindeutig auf eine psychische Ursache hinweist, dann wird auch eine Blutuntersuchung durchgeführt, bei der (Gesamt-)Testosteron und Prolaktin und eventuell weitere Werte (freies Testosteron, SHBG, FSH, LH, T3, T4) bestimmt werden (Beier 205, S. 254). Anstelle des nur aufwändig zu bestimmenden Wertes des freien Testosterons wird dafür oft ein berechneter Wert, der sog. Freie Androgen Index (FAI), herangezogen. Die Formel für den FAI ist 100 * Gesamt-Testosteron / SHBG.

Therapie

Beim Vorliegen von körperlichen Ursachen wird der Arzt versuchen, die Ursachen entweder zu beseitigen (z.B. durch Austausch von Medikamenten) oder die Symptome zu lindern (z.B. durch eine Testosteronsubstitution).

Bei vorwiegend psychischen Ursachen ist eine Sexualberatung oder -therapie erforderlich.

Vorbereitung des Arztbesuchs

Tritt die sexuelle Unlust innerhalb einer festen Partnerschaft auf, so ist hilfreich, wenn das Paar Antworten auf die obenstehenden Fragen zusammenträgt. Darüberhinaus kann es aufschlussreich sein, gemeinsam über folgende Fragen nachzudenken:

  • Worauf hat jeder der Partner Lust (ganz allgemein, nicht auf Sex bezogen)?
  • Was möchte jeder gerne mit dem anderen erleben (was aber zur Zeit zu kurz kommt)?
  • Was erlebt jeder als belastend in der Beziehung, was würde jeder gerne ändern?
  • Was beschäftigt jeden einzelnen? Was verhindert, dass er/sie abschalten kann?
  • Was beschwert ihn/sie? Was macht ihn/sie glücklich?

Solche Gespräche sind nicht einfach.

Literatur

  • AVEN (2009):
    Informationen über Asexualität – Überblick (letzter Zugriff: 8.11.2009)
  • Beier, Klaus M.; Bosinski, Hartmut A. G.; Loewit, Kurt (2005):
    Sexualmedizin. Grundlagen und Praxis.
    2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. München; Jena: Urban & Fischer.
  • Carani, Cesare; Isidori, Andrea M.; Granata, Antonio; Carosa, Eleonora; Maggi, Mario; Lenzi, Andrea; Jannini, Emmanuele A. (2005):
    Multicenter Study on the Prevalence of Sexual Symptoms in Male Hypo- and Hyperthyroid Patients.
    The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, Vol. 90, No. 12, 6472-6479.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 188kB)
  • Gnirss-Bormet, Ruth (2004):
    Libidostörungen. Diagnostische Abklärung und Behandlung.
    Psychotherapeut Band 49, S. 341-349.
    Im Internet: Zusammenfassung
  • Meulemann, Eric J. H.; van Lankfeld, Jacques J. D. M. (2005):
    Hypoactive sexual desire disorder: an underestimated condition in men.
    BJU International, Band 95, S. 291-296.
    Im Internet: Zusammenfassung, Artikel (pdf-Datei, 86kB)
  • Porst (2009a):
    Testosteronmangel (Hypogonadismus) (letzter Zugriff: 16.11.2009)
  • Porst (2009b):
    Prolaktinstörungen (letzter Zugriff: 16.11.2009)
  • Segraves, Robert T. (2008):
    Management of Hypoactive Sexual Desire Disorder.
    In: Balon, R. (ed): Sexual Dysfunction. The Brain-Body Connection.
    Adv Psychosom Med. Basel, Karger, Vol 29, S. 23-32.
    Im Internet: Die ersten 3 Seiten (pdf-Datei, 101 kB).

Potenzmittelshop vom Parkplatzsex Forum

Durch das Parkplatzsex Forum bin ich kürzlich auf einen neuen Potenzmittelshop gestoßen, welchen ich unbedingt testen wollte wegen seinen guten Preisen. Der Potenzmittelshop vom Parkplatzsex Forum arbeitet mit der großen Online-Apotheke Generic4All zusammen, welche sich vor allem auf Generika Medikamente spezialisiert haben.

Ich hatte mir eine Versuchspackung bestellt, die sog. “Express – Probierpackung”,  welche 3 verschiedene Arten von Generika Potenzmittel enthält. Die Bestellvorgang wer sehr einfach und es werden viele verschiedene Zahlungsoptionen angeboten. Ich habe mich für die Zahlung per Banküberweisung entschieden, da ich das immer so mache und damit die besten Erfahrungen habe. So kann ich notfalls auch “anonym” per Barüberweisung zahlen, damit auf meinem Kontoauszug nichts auftaucht Icon Wink in Potenzmittelshop vom Parkplatzsex Forum

Die Bestellung war sehr schnell da, nach ca. 5 Werktagen. Bin sehr zufrieden mit der Geschwindigkeit, vor allem wenn man bedenkt das die Banklaufzeit ja auch nochmal 1-2 Tage in Anspruch nimmt.

Die Potenzmittel selbst haben absolut gehalten was sie versprechen. Besonders von dem Viagra Jelly bin ich sehr überzeugt. Das Jelly hat einen Minze-Geschmack und wirkt sehr schnell. Ich schätze mal das die Wirkung bereits nach 10 Minuten begann und recht lang anhielt. Wie lange genau kann ich leider nicht mehr sagen. Nebenwirkungen konnte ich bei mir garnicht feststellen.

Das Viagra Generika habe ich halbiert und dennoch war die Wirkung extrem stark, auch wenn es etwas länger dauerte bis sie einsetze. Ich schätze das es 30-45 Minuten dauerte bis sie richtig wirkten. Aber dafür hatte ich den Eindruck das sie stärker und länger wirken, obwohl ich nur eine halbe Pille genommen hatte. SUPER! Nebenwirkungen hatte ich ganz leichte Kopfschmerzen, aber ich weiß nicht ob diese nun von der Pille kamen, da bei einem Einsatz der anderen hälfte der Pille an einem anderen Tag, merkte ich keine Nebenwirkungen.

Der absolute Hammer unter den 3 Potenzmitteln war aber das Generikum von Cialis. Die Wirkung begann bedeutend schneller als beim Viagra und vor allem hielt die Wirkung auch bedeutend länger an. So wirkte dieses wahre Wundermittel auch am nächsten Tag noch. Absolut genial! Nebenwirklungen konnte ich garkeine feststellen. Ein wahres Wundermittel, welches ich inzwischen auch bereits wieder nachbestellt habe und nur empfehlen kann.

Hier der Link zum getesteten Shop

Dieser Erfahrungsbericht wurde eingesendet von Florian S. aus Fulda

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