Archive for April, 2011

Löst Spinnengift Viagra ab?

Georgia/USA – Seit 1998 schwören Männer auf eine kleine blaue Pille: Viagra! Doch jetzt kommt die Bananenspinne. Ihr Gift soll können, was Viagra kann – nur viel besser. Das berichtet die amerikanische Nachrichten-Website „Foxnews.com“.

Vierstündige Erektionen und die Heilung von Impotenz. Das versprechen sich Forscher der Medizinischen Universität Georgia durch das Gift des haarigen Achtbeiners.

Auf die Idee brachte die Wissenschaftler ein Mann, der versehentlich von einer der Spinnen gebissen wurde und danach von besserem Sex berichtete.

Brasilianische Wanderspinne oder auch Bananenspinne heißt das vermeintliche Wundertierchen. Es lebt in Südamerika und ist, laut Guinnessbuch der Weltrekorde 2007, die giftigste Spinne der Welt.

Normalerweise führt ein Biss des Krabbeltiers zum Verlust der Muskelkontrolle, starken Schmerzen, Atemproblemen und im schlimmsten Fall zum Tod.

Jetzt untersuchen in Georgia der Wissenschaftler Dr. Kenia Nunes und sein Team an Ratten mit Erektionsstörung, wie das Gift der Spinne die Potenz beeinflussen kann.

Zur Freunde der Männerwelt beobachteten sie bei den Tieren eine mehrstündige Erektion ohne Nebenwirkungen.

Die Forscher spritzten den Nagern nur ein bestimmtes Molekül des Spinnengifts und schalteten so unerwünschte Effekte einfach aus.

„Foxnews.com” zitiert Dr. Nunes: „Das Gift war im Stande die erektile Funktionsstörung der Tiere zu normalisieren.“

Anden-Viagra hilft Bullen auf die Sprünge

Anden-Viagra hilft Bullen auf die Sprünge

In einer Testreihe der ETH Zürich wurden Zuchtstiere mit der Pflanze Maca gefüttert, die man in der Schweiz in Reformhäusern kaufen kann. Das Resultat der Versuche erstaunte selbst die Forscher.

Sie wird im Volksmund Anden-Viagra oder Anden-Ginseng genannt, die Maca-Pflanze aus Peru. Dem Kreuzblütengewächs wird nachgesagt, dass es die Libido verbessere und die Manneskraft steigere. Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat die Wirkung der Pflanze nun getestet – an Zuchtstieren, wie die ETH am Dienstag mitteilt.

Die ETH-Doktorandin Céline Clément führte in Zusammenarbeit mit Swissgenetics eine Versuchsreihe durch, bei der Maca an junge Zuchtstiere verabreicht wurde. Die Spermienqualität der Tiere war vor der Zusatzfütterung mit der Andenpflanze für künstliche Befruchtungen nicht genügend hoch. Das Resultat der Tests überraschte die Forscher: Maca regte die Bildung von bewegungsfähigen Spermien an. Gleichzeitig nahm die Zahl von Samenzellen mit DNS-Defekten ab.

Die Bullen hatten nicht mehr «Bock»

Auf die Libido der Tiere hatte die Pflanze allerdings keine Wirkung. Die Bullen hatten nicht mehr «Bock», daher sei es laut ETH-Professor Michael Kreuzer, der Cléments Doktorarbeit betreute, auch falsch, Maca als Viagra zu bezeichnen. «Es hebt nicht die Libido, sondern verbessert die Fruchtbarkeit bei männlichen Säugetieren – auch bei Menschen. Man sagt allerdings, dass die Pflanze auch bei Frauen eine Wirkung habe», hält er gegenüber Tagesanzeiger.ch fest.

Die Tests wurden laut Kreuzer an Zuchtbullen durchgeführt, weil man bei Tieren die Wirksamkeit von Substanzen besser feststellen kann. Führt eine Zusatzfütterung zu Veränderungen bei den Probanden, kann das nur an der verabreichten Substanz liegen. «Die Bullen fallen nicht auf einen Placebo-Effekt herein», erklärt Kreuzer, «beim Menschen kann sich allein durch das Wissen, eine Substanz zu sich genommen zu haben, eine Veränderung einstellen, und es müssen sehr aufwendige Studien gemacht werden, um das auszuschliessen.»

Weitere Tests an anderen Tierarten sind im Moment nicht vorgesehen. Der Aufwand für die Versuche sei riesig gewesen und die Doktorarbeit sei nun abgeschlossen, erklärt Kreuzer. «Der Stierversuch zeigt jedoch, dass die Pflanze tatsächlich eine statistisch signifikante Wirkung auf die Spermaqualität hat. Unsere Forschungspartner waren jedenfalls von den Resultaten so überzeugt, dass sie es jetzt weiter verwenden wollen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

INFO: Für Menschen wurde dieses natürliche Potenzmittel extra angepasst und ist bei vielen Menschen beliebt als natürlichen Viagra-Ersatz.  Es ist z.B. unter dem Namen “Power Men Viga” erhältlich.

PROMINENTE: „Viagra? Dafür ist es doch da!“

PROMINENTE: „Viagra? Dafür ist es doch da!“

Er 84, sie 24: Playboy-Gründer Hugh Hefner heiratet zum dritten Mal

Hughhefnervbta in PROMINENTE: „Viagra? Dafür ist es doch da!“

WASHINGTON –  Es kann kein Zufall sein, dass Crystal Harris die wasserstoffblonden Haare lang trägt, sich gern im Bikini vor der Kamera räkelt und in jedem zweiten Satz das Wort „Spaß“ unterbringt. Hugh Hefner, alias Hef, legt großen Wert auf solche Sachen. Obendrein entsprechen ihre 24 Jahre ungefähr dem, was Mister Playboy für angemessen hält bei einer Braut.

Der Haken: Während Hef am 9. April seinen Fünfundachtzigsten feiert, ist seine neueste Verlobte so jung wie jene Frauen, denen er den Hof machte, als im Weißen Haus noch Dwight Eisenhower regierte. „Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben“, sagt Hef schmunzelnd. Welche Rolle eine gewisse Pille bei alledem spiele, wollte CNN-Talker Piers Morgan neulich wissen. „Viagra? Dafür ist es doch da!“, sagte Hef. „Es eliminiert die Nachteile des Alters.“

Im Juni sollen die Hochzeitsglocken läuten, und schon jetzt hängt der Veteran der leichten Lebensart den Termin an die große Glocke. Erinnerungen werden wach an die seltsame Liaison, die das kurvige Unterwäschemodel Anna Nicole Smith, in den 90ern das Pin-up-Girl der Nation, mit dem greisen Tycoon Howard Marshall hatte. Zuletzt war es für Hefner eher bergab gegangen. Von seinem „Playboy“ werden nur noch 1,5 Millionen Exemplare gedruckt, während es vor 40 Jahren sieben Millionen waren.

1953, als es begann, hing der Himmel noch voller Geigen. Da hob Hefner, bis dato Manager einer Zeitschrift namens „Children’s Activities“, unternehmungslustig ein glamouröses Lifestyle-Magazin aus der Taufe. Lesen sollten es betuchte Junggesellen, die sich im biederen Nachkriegsamerika nach Sex, Freiheit und Vergnügen sehnten. Schöne Autos, schöne Reisen, schöne Frauen. Marilyn Monroe schmückte in lasziver Pose den Titel des Premierenhefts. Später zogen sich Frauen wie Kim Basinger, LaToya Jackson, Nancy Sinatra, Katarina Witt oder Tanja Szewczenko für den Playboy aus.

Hefner führte schon seit Ende der Fünfziger ein Leben wie eine Romanfigur. Mit sieben Gespielinnen zugleich vergnügte er sich in seiner Playboy-Villa, einem neugotischen Palast in der Nähe von Hollywood. Sein Privatflugzeug nennt er „Big Bunny“. Die Mahlzeiten nimmt er in seidenen Pyjamas in seinem Schlafzimmer ein. Seine Haut, gepflegt mit reichlich Baby-Öl, lässt an die Wachsfiguren in Madame Tussauds Kabinett denken.

1989, vier Jahre nach einem Schlaganfall, heiratet er Kimberley Conrad, ein Ex-Playmate des Monats. Die Ehe hält neun Jahre. Es wird ruhiger um ihn, oft wirkt er wie ein Relikt aus verflossener Zeit. Die Hochzeit mit Crystal Harris, begleitet von jeder Menge Publicity, kommt da gerade recht. Entdeckt hat Hefner seine Künftige übrigens auf einer Halloween-Party, verkleidet als französische Magd. Zwei Wochen später ließ sie ihr Psychologiestudium sausen. „Ich dachte, es wäre cool, ein bisschen mit Hef abzuhängen“, sagt sie zu ihrer Entscheidung. „Lernen, glaube ich, kann man später immer noch.“

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