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Gibt es Naturheilmittel zur Stärkung der Potenz?

Die traditionelle Medizin und Volksheilkunde haben auf allen medizinischen Gebieten viele Mittel überliefert. Manches davon hat Eingang in die moderne Medizin gefunden. Man denke an Aspirin, dessen Wirkstoff auf die in vielen Pflanzen enthaltene Salicylsäure zurückgeht oder an das Schmerzmittel Opium/Morphium aus dem Mohn. Bei Erektionsstörungen ist auch Yohimbin aus der Yohimbe-Pflanze ein Begriff. Das ist auch wissenschaftlich gut untersucht und ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ohne Rezept und auch außerhalb von Apotheken freiverkäufliche Yohimbin-Präparate sind unterdosiert und damit von ungenügender Wirkung. Bei Bereitung des Yohimbe-Tees ist Vorsicht angebracht. Da man den Wirkstoffgehalt hier nicht kennt, sind gefährliche Nebenwirkungen möglich.

Bei vielen anderen Substanzen ist Skepsis angebracht. Ihre Wirksamkeit ist nicht durch Studien oder Tierversuche belegt. Gleichwohl liefern die Vertreiber solcher Produkte gegen Sexualfunktionsstörungen mit wissenschaftlichen Argumenten untermauerte Erklärungen für die Wirksamkeit ihrer Präparate. Der Placebo-Effekt spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wem es hilft, bitte……… Wer heilt, hat bekanntlich recht. Dennoch will das Ausprobieren all dieser Mittel wegen der hohen Kosten gut überlegt sein.

Diese Präparate werden auch als sogenannte altenative, natürliche oder pflanzliche Potenzmittel mit Bezeichnungen wie “natürliches Viagra” oder “pflanzliches Viagra” angeboten. Es gibt selbst Nahrungsergänzungsmittel mit erektions-verstärkender Wirkung. Manche dieser Produkte haben tatsächlich eine mit Viagra vergleichbare Wirkung. Ihnen ist dann möglicherweise Sildenafil (der Wirkstoff in Viagra®), Acetildenafil, Thiomethisosildenafil, Thiosildenafil, NIB (nitrogen-increase-blend) oder Ähnliches beigemengt. Diese zum Teil als Arzneimittel nicht zugelassenen Wirkstoffe können eine Gesundheitsgefahr darstellen, zumal der Zusatz solcher Stoffe nicht angegeben wird.

Im Sinne von Vorbeugung könnten manche Wirkstoffe von unterstützender Wirkung sein. Ansonsten ist eine Wirksamkeit bei einer bestehenden Erektionsstörung/Potenzstörung sehr zurückhaltend einzuschätzen. Keines dieser Mittel reicht in der Wirksamkeit etwa an Cialis®, Levitra® oder Viagra® oder SKAT (Caverject®, Viridal®) heran. Den “Hormonhaushalt” kann man auf diese Art auf keinen Fall beeinflussen.

Ihr

Dr. Arnold Schmidt

Viagra, Cialis oder Levitra?

Cialis

- Wirkt bereits nach 15 Minuten
- Wirkung hält bis zu 36 Stunden an
- Auch für Diabetiker geeignet
- Kann unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden
- Wirkt bereits in geringeren Dosierungen als Levitra und Viagra
- Der Wirkstoff ist Tadalafil

Levitra

- Wirkt nach etwa 30 Minuten
- Wirkung hält ungefähr für 5 bis 6 Stunden an
- Gute Wirkung auch bei Diabetes-Patienten
- Die Nahrung beeinflusst die Wirkung
- Der Wirkstoff ist Vardenafil

Viagra

- Wirkt nach 45 bis 120 Minuten
- Die Wirkung hält bis 4 Stunden an
- Wird von 20 Millionen Männern weltweit genutzt
- Der Wirkstoff ist Sildenafil

Weitere Infos: Penis-Doping.com

Ihr

Dr. Arnold Schmidt

Nebenwirkungen Levitra

Das Medikament Levitra von Bayer wird bei Männern mit Erektionsstörungen angewendet. Wie die meisten anderen Medikamente auch, hat auch dieses Medikament gewisse Nebenwirkungen.

Mehr als 10 % aller Anwender von Levitra weisen Kopfschmerzen als Nebenwirkung auf. Bei einigen Anwendern von Levitra treten zudem Gesichtsrötungen auf. Diese entstehen durch die Erweiterung der Blutgefäße, welche durch das Medikament hervorgerufen wird. Weitere häufig vorkommende Nebenwirkungen sind außerdem Schwindel und Übelkeit, Sodbrennen sowie eine triefende oder verstopfte Nase.

Eine weitere Nebenwirkung von Levitra ist die erhöhte Empfindlichkeit der Augen. Diese tritt jedoch eher selten auf. Dabei reagieren die Augen plötzlich sehr empfindlich auf Sonnenlicht.

Es kann gelegentlich auch zu Ohnmacht, hohem oder niedrigem Blutdruck, Sehstörungen oder Muskelspannungen kommen. Einige Anwender bemerken ebenfalls Erektionsstörungen. Es kann zum Beispiel zu plötzlich auftretenden oder schmerzhaften Erektionen kommen.

Weniger als 10 % der Anwender bemerken in Verbindung mit der Einnahme von Levitra Verdauungsbeschwerden.

Selten kommt es auch zu Hautirritationen oder Nahrungsmittelallergien. Hitzewallungen, Mundtrockenheit, Herzrasen, Magendruck und Schleimhautschwellungen können außerdem auftreten, wenn Levitra eingenommen wurde.

Es sollte stets beachtet werden, dass Levitra ausschließlich von Männern eingenommen werden sollte.

Mögliche Nebenwirkungen im Überblick

* Kopfschmerzen
* Schwindel
* Überreizbarkeit des Magens
* Völlegefühl
* Magendruck und vorzeitigem Sättigungsgefühl
* Sodbrennen
* Oberbauchschmerzen
* Übelkeit und selten auch Erbrechen.
* Verstopfung der Nase
* Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
* Sehstörungen
* Überempfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht
* Bluthochdruck

Levitra ist unter allen Potenzmittel das mit den wenigsten Nebenwirkungen. Wer starke Nebenwirkungen bei Viagra oder Cialis hat kann mit Levitra nochmal sein Glück probieren.

Ihr

Dr. Arnold Schmidt

Dosierung Levitra

Levitra® ist der Handelsname eines Medikamentes zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektiler Dysfunktion). Der Name des Wirkstoffes ist Vardenafil. Es wird in Form von Tabletten verabreicht. Vor dem Geschlechtsverkehr wird eine Tablette eingenommen. Levitra® darf nur einmal täglich verwendet werden.

Es kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Bis zum Eintritt der Wirkung dauert es Studien zufolge etwa 15 Minuten. Es kommt nur bei gleichzeitiger sexueller Erregung zu einer Erektion.

Mit dem Medikament werden lediglich die Symptome behandelt, die möglicherweise der Erektionsstörung zu Grunde liegende Erkrankung bleibt unbeeinflusst. Auch die sexuelle Erregbarkeit ändert sich bei Einnahme von Levitra® nicht.

Es ist also nicht geeignet zur Behandlung von Störungen des sexuellen Antriebes (Libido). Soweit bisher bekannt treten Nebenwirkungen nur selten auf.

Bei korrekter Einnahme sind auch keine Schädigungen von Herz und Blutgefäßen zu befürchten. Levitra® darf allerdings keinesfalls in Verbindung mit nitrathaltigen Medikamenten eingenommen werden!

Levitra® ist in Deutschland nicht frei verkäuflich. Vor Beginn der Behandlung muss also ein Arzt aufgesucht werden. Das Medikament soll streng nach Anweisung des Arztes eingenommen werden.

Die Kosten für das Medikament werden in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet. Levitra®-Tabletten gibt es in vier verschiedenen Dosierungen: zu 2,5 mg, 5 mg, 10 mg oder 20 mg. Üblicherweise wird die Behandlung begonnen mit 10 mg. Je nach Bedarf und Wirkung wird die Dosierung dann angepasst.

Die Einnahme erfolgt eine Stunde vor dem Geschlechtsakt mit etwas Flüssigkeit.

Ihr

Dr. Arnold Schmidt

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